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05.07.2009: Ausstellungseröffnung










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Nicht immer wurde der Schmetterling mit Schönheit, Farbenpracht oder Zerbrechlichkeit assoziiert. Im Volksglauben galt der Schmetterling beispielsweise als Hexe, die in Gestalt dieses Insekts einem ihrer Hauptgeschäfte nachgeht – dem heimlichen Verderben der Milch- und Rahmvorräte.

Andererseits ist der Falter in der christlichen Symbolik Zeichen für die Hoffnung auf Auferstehung und ziert somit zahlreiche Grabmäler. Die Beispiele der Bedeutungen, die man diesem Tier zugeschrieben hat, lassen sich reichlich fortsetzen, daher widmet sich die Ausstellung in einer eigenen Abteilung dem kulturhistorischen Kontext von Mythologie und Interpretation.

Um das Thema facettenreich und vielfältig zu präsentieren, ist auch diese Ausstellung interdisziplinär ausgerichtet: Ergebnisse der Biologie, Archäologie, Geschichte und Völkerkunde kommen hier zusammen. Durch die Betrachtung von Vergangenheit und Gegenwart wird der Blick des Besuchers für die Zukunft geschärft.




Schmetterling: Faszination in Volksglaube und Wissenschaft